Berlin WideBaSe

Der innovative regionale Wachstumskern Berlin WideBaSe steht für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von optoelektronischen und elektronischen Bauelementen auf der Basis von breitlückigen Halbleitern (Wide-Bandgap-Semiconductors). Der Wachstumskern wurde mit insgesamt 6,5 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Förderzeitraum: 01.07.2010 bis 30.06.2013). In acht Verbundprojekten wurden erfolgreich Demonstratoren optoelektronischer und leistungselektronischer Bauelemente auf Basis des Materialsystems (Al,Ga,In)N sowie dafür erforderliche Technologien und Messmethoden entwickelt. Die Ergebnisse wurden und werden in der Verwertungsphase zu marktreifen Produkten weiterentwickelt. Die im Rahmen des Wachstumskerns entstandenen Kooperationsbeziehungen werden bi- oder multilateral weitergeführt.

Anwendungen & Märkte

Die adressierten Märkte reichen von Produktionsanlagen für die Halbleitertechnik, speziell von breitlückigen Halbleitern (Ätz- und Depositionsanlagen, Sensoren für die Fertigungsüberwachung), über Substrate und Epitaxiewafer bis zu Bauelementen und Modulen für die UV-Technologie und die Leistungselektronik. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf dem Feld der optischen Technologien. Im Hinblick auf die Endanwendungen der Bauelemente strebt Berlin WideBaSe die Bereiche Health-Care, Life-Sciences sowie Umwelttechnik (energieeffiziente Lösungen) an.

Ergebnistransfer

Die Mehrheit der Berlin WideBaSe-Partner führt ihre Zusammenarbeit im Konsortium Advanced UV for Life fort und knüpft damit an die Ergebnisse des Wachstumskerns an. Advanced UV for Life zielt darauf ab, die technische Entwicklung, die Verfügbarkeit und den Einsatz von ultravioletten Leuchtdioden (UV-LEDs) in breitem Maße voranzubringen. Die Zusammenarbeit zwischen Bauelemente-Entwicklern und Endanwendern von UV-Strahlung wird zu neuen, innovativen Produkten führen, die in der Medizin, im Bereich Umwelt & Life Sciences sowie in der Desinfektion und Produktionstechnik Anwendung finden. Unter der Führung des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik arbeiten mehr als 40 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft entlang der kompletten Wertschöpfungskette an der Entwicklung und Anwendung von UV-LEDs. Dafür stehen dem Konsortium im Rahmen des BMBF-Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ bis zu 45 Mio. € Fördermittel zur Verfügung.

Mehr Informationen unter www. advanced-uv.de.